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Stand: 06.09.2006

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Unser ehemaliger Chorleiter Timo Kreuser



Timo Kreuser studierte von 2000-2003 Kirchenmusik an der Hochschule für Musik München, Chordirigieren bei Prof. M. Gläser. Seit 2003 studiert er an der HfM „Carl Maria von Weber“ Dresden Kapellmeister und Chordirigieren. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Prof. E. Klemm, GMD S. Leißner (beide Orchesterdirigieren), Prof. P. Kaiser (Klavier) sowie Prof. H. C. Rademann (Chordirigieren).
Während seines Studiums gründete er die beiden Solistenensembles Seraphonia und accentus novus ensemble / 12 Vokalsolisten. Mit dem accentus novus ensemble / 12 Vokalsolisten führt er vorrangig Werke von Komponisten des XX. Jahrhunderts, wie Xennakis, Escaich, Messiaen, Poulenc, Holliger etc. und der Renaissance wie Brumel, Carissimi etc. in der Besetzung für 12 Solisten auf. Mit diesem Ensemble wirkte er im März 2005 an der interdisziplinären Veranstaltungsreihe „Heil und Unheil in der Kunst“ in der Gemäldegalerie Berlin mit. In 2006 gründete er in Berlin mit Studenten der HfM „Hanns Eisler“, der UdK Berlin und Akademisten der Staatskapelle Berlin, Berliner Philharmoniker und des Orchesters der Deutschen Oper das Brahms Chamber Orchestra. Nach einem 6-monatigen Praktikum wurde er im Oktober 2005 für die Soloausbildung Knaben (Oper/Konzert) beim Staats- und Domchor Berlin als freier Mitarbeiter übernommen. Im Rahmen dieser Tätigkeiten arbeitete er mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Steven Sloane und P. Auguin zusammen und betreute die Soloproduktionen von "Das schlaue Füchslein" (Janacek) und „Die tote Stadt“ (Korngold) an der Deutschen Oper Berlin. An der Seite von Kai-Uwe Jirka dirigierte er die Berliner Uraufführung "Absconditus.Gegensprüche" von Stephan Meier mit den Knabensolisten des Staats- und Domchores anlässlich des Festkonzertes „Ars gratulandi“ zum 100-jährigen Domjubiläum.

Von 2004-06 war er Korrepetitor und Assistent der Cantorei der Reformationskirche Berlin. Von August 2005 bis August 2006 war er Interimsleiter der Frohnauer Kantorei und des Frohnauer Kammerorchesters und betreute die Konzertreihe in der Johanneskirche Frohnau. Dort rief er die Konzertreihe „Frohnauer Passionsmusiken“ ins Leben. Im Juni 2006 legte er im Rahmen eines Konzertes mit Kantorei und Teilen des Kammerorchesters seine Diplomprüfung in Chordirigieren ab.

Des Weiteren geht er einer regen Konzerttätigkeit als Continuospieler, Klavierbegleiter sowie Lehrtätigkeiten für Solorepetition und Engagements als Korrepetitor nach. 2004 übernahm er die Choreinstudierung einer Off-Produktion von "La Bohème" (Puccini) in Berlin. Im November 2005 dirigierte er die Neuinszenierung von „Wir sind daheim“ (Moritz Eggert) an der Semperoper / Kleine Szene. In 2007 wird er eine Produktion von „Turn of the Screw“ (B. Britten, Inszenierung: Maike Krause, Bühne/Kostüm: Christian Binz) dirigieren.  

(Text: Timo Kreuser, Foto: Joachim Fischer)